Ndhiwa Distrikt, Kenia: Frauen starten sinnvolle Kooperative

Das Leben haben sie von seiner harten Seite kennen gelernt. Sie alle haben miterlebt, wie ihre Männer an Aids gestorben sind, sie blieben mit den Kindern zurück. 20 Witwen im Ndhiwa Distrik, Nähe Viktoriasee in Kenia. Alter: zwischen 30 und 45 Jahren. Mit ihnen leben die Kinder. Da sie sich gegen die Zwangsverheiratung wehren, haben sie kein Anrecht, von ihren Herkunftsfamilien Land zu bekommen, und was sie hatten, ist an die Herkunftsfamilie zurückgefallen. 

Um zu überleben, haben sie sich als JAINJI – Frauengruppe zusammengetan und wollen ähnlich wie in einer Genossenschaft arbeiten: Was der einzelne verdient, geht in den gemeinsamen Topf, der wiederum die Kosten trägt. Ihre Spezialität: der Kleinhandel mit Reis, Mais, Bohnen; es sind die Grundnahrungsmittel vor Ort. Sie gehen in die umliegenden Märkte, um aufzukaufen und anderswo mit kleinem Aufschlag wiederzuverkaufen, was der Markt an Grundnahrungsmittel hergibt. Auf diese Weise tragen sie ungewollt bei zu einer gerechten Verteilung, da jeder der Kleinmärkte ringsum von ihnen beliefert wird, dazu auch Schulen und Orte der Armenspeisung. 

Um diesen Kleinhandel gemeinsam durchführen zu können, brauchen die Frauen ein kleines Startkapital, pro Frau gut 100 EUR. Damit können sie gemeinsam den ersten Einkauf vor Ort tätigen und die Ware zu den benötigten Plätzen transportieren – auf dem Kopf und zu Fuß, wie sie es gewohnt sind. Sie wollen nur einen Kredit, den sie später zurückzahlen. Aber ohne diese 100 Euro pro Frau und Familie geht es nicht, um anfangen zu können. Wir möchten diesen Frauen helfen. Helfen Sie mit?

Erbetene Hilfe: 2.000 €

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