Buccama, Äthiopien: Eine Klinik in Not
vision:teilen unterstützt dieses Projekt, möchte aber mehr tun aber die Mittel fehlen!
Die Situation:
Die Schwester Margaret Haimanot lebt und arbeitet im Süden von Äthiopien in der Klinik von Buccama, einem Ort in der Nähe von Sodo, ca. 490 km von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. Der Lebensstandard der Menschen ist sehr, sehr niedrig. Das Klima ist kalt und trocken, der Niederschlag liegt um die 90mm Wassersäule pro Jahr (Düsseldorf hat 725 mm Wassersäule pro Jahr). 95% der Menschen leben und arbeiten als verarmte Kleinbauern. Armut, die instabilen politischen Verhältnisse dazu die Trockenheit, eine Übernutzung der kargen Böden und fehlende Infrastruktur haben hier in der Wolaita Zone eine Situation ohne jede Entwicklungschancen geschaffen.
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Zum Einzugsgebiet von Buccama gehören 34 kleine Dörfer mit insgesamt 126.000 Menschen.
Im Einzugsbereich der Klink leben ca. 40.000 Menschen. Es gibt in Buccama sehr wohl Telefone aber kein Fax. Die Straßen sind sehr schlecht und das Fahren mit dem Auto ist äußerst gefährlich. In Buccama gibt es eine Grundschule. Leider fehlt es den Eltern an Geld, so dass die Kinder nicht regelmäßig die Schule besuchen können und ohne Abschluss bleiben.
Die katholische Klink in Buccama wurde 1987 eröffnet und ist die einzige Gesundheitsstation in der Region. Die Klinik arbeitet aber sehr eng mit den staatlichen Stellen und mit anderen Nichtregierungsorganisationen zusammen. Der Fokus der Arbeit ist erste Hilfe, Geburtenvorbereitung und die Nachsorge bei Mutter und Kind, Impfprogramme, Ausbildung von Helfern. Weiter betreibt die Klinik ein Labor, um Diagnosen zu stellen. Das Personal arbeitet sowohl stationär in der Klinik als auch in sieben angeschlossenen Dörfern. In der Klink gibt es 12 Betten für Tuberkulose-Patienten.
Im Mutter und Kind-Programm besuchen uns monatlich 80 - 100 Kinder mit ihren Müttern und ca. 10 schwangere Frauen. Wichtig ist uns dabei für eine richtige Ernährung der Kinder zu sorgen. Mangelernährung ist ein chronisches Problem!
Viele Krankheiten gehen auf sehr schlechte Versorgung - es fehlt an allem - zurück. Um nur einiges zu nenne: Malaria, infektiöse Augenkrankheiten, Durchfallerkrankungen, parasitäre Krankheiten etc. Viele Krankheiten gehen auf das schlechte Trinkwasser und auf die fehlenden Sanitäreinrichtungen zurück. Leider werden durch diesen Umstand auch Epidemien ausgelöst.
Es gibt auch Aids-Patienten in dieser Gegend. Alle Altersgruppen sind davon betroffen. Die Schwestern testen die Patienten und schicken sie je nach schwere der Krankheit ins Hospital nach Sodo.
Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Arbeit der Kilik. Sie versuchen Leben zu retten wo immer es geht. Aber leider fehlt es an allem, um wirklich umfangreiche Hilfe an alle Patienten zu geben.
Eines der größten Probleme ist das Transportproblem. Dank Eurer Hilfe haben die Schwestern wieder ein funktionierendes Fahrzeug, um die anfallenden Arbeiten in den Dörfern zu machen und Patienten aus den Dörfern und Weilern in die Klinik zu holen, damit sie dort die nötige Behandlung erfahren.
Unsere Bitten: Unterstützung bei der Beschaffung von Medikamenten und medizinischem Gerät
Erbetene Hilfe 4.000 €
Hier können Sie spenden!
Diese Summe kann vision:teilen nicht alleine stemmen. Wir bitten dringend um Unterstützung z.B. in Form von Patenschaften für dieses Projekt, denn das Projekt ist ausschließlich auf externe Finanzierung angewiesen. Bitte helfen sie den Menschen und uns.



