Infobrief Januar 2012
Sein Name steht für die Menschen, zu denen er uns führt. Es sind Obdachlose, Gestrandete, aber auch solche, die es abends nicht zur Notschlafstätte geschafft haben. Der „gutenachtbus“ bringt uns zu ihnen, und das in der Zeit zwischen 22.00h und 1.00h morgens – am Hauptbahnhof in Düsseldorf und in der Altstadt beim Kom(m)ödchen. Wir – das ist die Sozialarbeiterin Julia mit Ehrenamtlichen aller Altersstufen, und auch ich gehe immer gerne mit. Denn die meisten, denen wir vor Ort begegnen, sind so ganz anders als das Klischee. Sie möchten arbeiten, finden aber keine Betätigung. Sie kommen, essen oder trinken etwas und erzählen, so als hätten sie schon lange auf eine solche Gelegenheit gewartet. Ihre Sorge ist das Überleben auf der Straße, denn eine Wohnung haben sie nicht. Schlafsäcke, Decken: das sind die begehrtesten materiellen Hilfen. Und vor allem menschliche Nähe.
Gewiss, gerade diese menschliche Nähe kann man nicht bezahlen. Aber mit Ihrer finanziellen Unterstützung können Sie es möglich machen, dass diese Begegnungen weitergehen, über die kommenden Monate hinaus. Denn Menschen brauchen Menschen. Und das im Sommer wie im Winter – zu allen Jahreszeiten. Geben wir ihnen eine Chance!